Klasse 8d unterstützt Projekt zur Verringerung der Kinderarbeit in Sambia

Die Klasse 8d unserer Schule wird ab sofort die Kindernothilfe bei ihrem Projekt zur Verringerung der Kinderarbeit in Sambia unterstützen.

Die 12-jährige Natasha bei der Arbeit im Steinbruch (Quelle: Kindernothilfe)

Die 12-jährige Natasha bei der Arbeit im Steinbruch (Quelle: Kindernothilfe)

Wie sind wir auf Sambia gekommen?
Im Unterricht haben wir uns mit der Lage in Sambia beschäftigt, dabei haben wir festgestellt, dass Sambia am Anfang der Entwicklung ist . Wir wurden auch durch einen Vortrag von Herrn Pfau von der Kindernothilfe weiter motiviert und informiert.

Was sind die Probleme in Sambia?
In Sambia herrscht Armut und deshalb schicken viele Mütter ihre Kinder zur Arbeit beispielsweise auf Tabakplantagen. Dort nehmen die Kinder durch das Pflücken der Pflanzen jeden Tag so viel Nikotin auf, als würden sie 50 Zigaretten rauchen. Die Kinder können wegen der Arbeit kaum zur Schule gehen.
Außerdem ist die Schule sehr teuer, weil man die Schulbank, Schulbücher und Schuluniformen selber bezahlen muss.

Wie hilft die Kindernothilfe?
Die Kindernothilfe hilft, indem sie Spenden sammelt und nachhaltige Hilfe organisiert.
Mit nachhaltiger Hilfe meint man, dass die Bürger sich selber helfen können. Dazu hat die Kindernothilfe zwei Leitsätze formuliert:
1. Bildung ändert alles.
2. Hilfe zur Selbsthilfe.
Mit dem ersten Leitsatz meint man, dass man mit Bildung aus dem Teufelskreis der Kinderarbeit herauskommt. Wenn die Kinder gebildet werden, bekommen sie eine bessere Arbeit und deren eigene Kinder müssen dann später nicht arbeiten.
Mit dem zweiten Leitsatz meint man, dass hauptsächlich alleinerziehende Frauen in sogenannten Selbsthilfegruppen Geld ansparen und dann ausgeben. Das funktioniert folgendermaßen:
Die Mütter treffen sich einmal in der Woche und reden miteinander für ca. drei Stunden.
Sie sammeln dort Geld, denn die Mütter legen dort Geld an. Bei ungefähr 20 Mitgliedern sammelt sich das Geld, indem jede Mutter einen kleinen Betrag in eine Kasse gibt. Eine Mutter leiht sich dann das Geld, um etwa eine Nähmaschine zu kaufen und ein kleines Gewerbe aufzubauen. Dadurch nimmt sie Geld ein, sodass sie die Schulden mit Zinsen an die Gruppe zurückzahlen kann. Nun kann die nächste Mutter einen Kredit aufnehmen.

Die gesamte Klasse 8d hat sich dafür entschieden, 5% des Erlöses des Sponsorenlaufs am 07.10.2016 für dieses Projekt zu spenden. Wir hoffen, dass auch andere Klassen dies tun.

Enes Ertas, Darien Hoffmann, Klasse 8d

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