
Am 30.01.26 begann unsere Reise nach Mailand. Der Italienischkurs der Jahrgangsstufe Q1 hat schon seit mehreren Jahren gemeinsam Italienischunterricht. Trotzdem waren einige von uns noch nie in Italien. Mit der Reise wollten wir das Land kennenlernen und die Sprache, die wir schon lange lernen, endlich im Alltag hören und sprechen.
Am Freitagmorgen trafen wir uns am Flughafen. Wir waren aufgeregt, aber auch sehr gespannt. Gemeinsam stiegen wir ins Flugzeug. Am Nachmittag kamen wir in Mailand/Bergamo an. Von dort fuhren wir mit dem Bus zu unserem Hotel und bezogen unsere Zimmer. Danach gingen wir als Kurs in einen italienischen Supermarkt. Dort schauten wir uns typische Produkte an und kauften auch ein paar Sachen ein. Uns fiel schnell auf, dass sich italienische Supermärkte von deutschen unterscheiden, zum Beispiel durch die große Auswahl an Antipasti.
Am Abend gingen einige von uns in verschiedene Pizzerien. Wir versuchten, auf Italienisch zu bestellen, was manchmal gar nicht so leicht war. Nach dem Essen gingen wir müde, aber zufrieden zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Mailand. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. In Mailand besuchten wir zuerst den Dom. Dort hielt eine Schülerin aus unserem Kurs ein Referat auf Italienisch. Danach gingen wir in das Museum Novecento, wo wir Bilder und Skulpturen anschauen konnten. Besonders gut gefiel mir eine Skulptur, die auch auf der italienischen 20-Cent-Münze zu sehen ist. Anschließend besuchten wir das Castello Sforzesco. Dort hörten wir uns zwei weitere Vorträge an. Danach hatten wir Freizeit und konnten die Stadt selbst erkunden. Wir hörten viel Italienisch im Alltag und konnten das Leben der Menschen in der Stadt beobachten. Viele von uns nutzten die Zeit auch, um italienisches Essen zu probieren. Am Abend fuhren wir wieder zurück und ließen den Tag ruhig ausklingen.
Am nächsten Tag besuchten wir die Stadt Bergamo. Wir schauten uns verschiedene Sehenswürdigkeiten an und hörten wieder Vorträge auf Italienisch. Danach ging es für uns nach Bergamo Alta. Der Weg nach oben war anstrengend, deshalb machten wir zuerst eine Pause. Anschließend erkundeten wir die Gegend. Mittags trafen wir uns wieder unten in der Stadt und aßen gemeinsam. Später spielten wir zusammen Gesellschaftsspiele und lernten uns als Kurs noch besser kennen.
Am nächsten Tag ging es leider schon wieder nach Hause. Wir waren traurig, dass die Reise vorbei war, freuten uns aber auch darauf, unsere Freunde wiederzusehen. Der Kurztrip war sehr schön und erfolgreich. Wir haben viel über Italien und die italienische Kultur gelernt. Wir sind froh, dass unser Lehrer Herr Mileti diese Reise mit uns gemacht hat, und wir werden uns noch lange daran erinnern.
Finja Förderer, Q1





